Bands spielen Stücke selten so schnell wie das Original, und fast nie in derselben Tonart. Was in der Datenbank eines Streamingdienstes steht, hilft im Proberaum also nur begrenzt.
Tempo mittippen#

Im Songkopf sitzt TAP. Vier Takte im Takt mittippen, und die Zahl steht. gig.ly nimmt den Mittelwert deiner Anschläge — je länger du tippst, desto ruhiger wird die Zahl.
Kein Rechnen, kein Metronom danebenlegen, keine Diskussion über „das war doch schneller".
Eure Tonart und die des Originals#
Zwei Felder, nicht eins. In das eine kommt die Tonart, in der ihr spielt, in das andere die des Originals.
Beides zu haben klingt nach Doppelarbeit und ist der Punkt: Wer zur Originalaufnahme übt, muss wissen, um wie viel er daneben liegt. Und wer eine Vertretung einarbeitet, erspart ihr das Heraushören.
Und dann rechnet die App damit#
Das Tempo ist kein Feld, das nur dasteht. Daran hängen:
- der Vorzähler beim Üben — er klickt im Songtempo mit
- das Metronom
- die Spielzeit der Setlist, zusammen mit der Songlänge
- der Aufbau in Takten — ohne Tempo keine Taktrechnung
Die Tonart taucht als Spalte in der Songansicht auf, sortierbar. Wer die Setlist nach Tonarten glätten will, sieht damit, was neben was passt.
Eure Werte, nicht die der Platte.
Und beim nächsten „wie schnell war das nochmal?" schaut jemand auf den Song statt in die Runde.