How-to · Notizen

Das hatte ich mir doch aufgeschrieben

Du weißt genau, dass du es dir notiert hast:

Das hatte ich mir doch aufgeschrieben.

In einem Notizbuch, in einer Notiz-App, auf einem Zettel im Notenordner. Irgendwo davon. Und jetzt spielst du dieselbe Stelle wieder falsch wie vor vier Wochen.

Eine Notizliste ist keine Lösung

Der übliche Ansatz ist ein Ort für alle Notizen. Das Problem: In vier Wochen suchst du nicht nach „Notizen", du suchst nach dem Song. Und in einer chronologischen Liste steht deine Bemerkung zu Higher Ground zwischen einer Einkaufsliste und der Telefonnummer vom Tontechniker.

Deine Notiz gehört zum Song

Du öffnest den Song, und sie steht da. Kein Suchen, kein Erinnern, wo du sie abgelegt hast.

Am Song hängt alles, was zu ihm gehört.
Am Song hängt alles, was zu ihm gehört.

Und sie ist privat

„Bei Takt 24 komme ich immer raus" muss nicht die ganze Band lesen. Das ist keine Geheimniskrämerei, sondern die Bedingung dafür, dass man ehrlich notiert. Wer weiß, dass fünf Leute mitlesen, schreibt anders — oder gar nicht.

In gig.ly gilt dafür eine einfache Regel, an der man sich nicht verheddern kann: Die Mitte des Bildschirms gehört der Band, der Rand gehört dir. Taktraster, Noten und Text sind gemeinsam. Notizen, Aufgaben und deine Einstufung sind privat.

Die Berechtigungsgrenze ist damit die Position auf dem Schirm. Man muss nie überlegen, ob etwas gerade öffentlich ist.

Beim Üben nur sprechen

Im Übe-Modus sitzt ein Mikro direkt im Notizfeld, unten rechts. Halten, sagen, loslassen — der Text wird an die bestehende Notiz angehängt und sofort gespeichert.

Halten, sprechen, loslassen.
Halten, sprechen, loslassen.

Zwei Details, die aus dem Üben selbst kommen:


Vier Wochen später: „Wo hakte das nochmal?" Steht beim Song, in deinen Worten, von dir selbst diktiert.

Als Nächstes: Üben ist Privatsache