How-to · Aufbau

Wo war nochmal die Bridge?

Mitten im Stück, alle spielen, und du merkst, dass du nicht weißt, was als Nächstes kommt:

Wo war nochmal die Bridge?

Die Antwort steht auf einem Zettel, den jemand mit nach Hause genommen hat. Oder in einem Kopf, der gerade beschäftigt ist.

Der Aufbau ist eine Leiste, kein Text

Intro, Strophe, Refrain, Bridge — mit der Zahl der Takte, die jeder Teil wirklich hat. Nicht als Aufzählung, sondern als Leiste, an der man entlangschaut.

Am Song stehen Tempo, Takt und der Aufbau.
Am Song stehen Tempo, Takt und der Aufbau.

Der Unterschied ist der gleiche wie zwischen einer Wegbeschreibung und einer Karte. Die Beschreibung muss man lesen und im Kopf zusammensetzen. Die Karte sieht man.

Und der Cursor läuft mit

Beim Abspielen wandert eine Marke über die Leiste, Takt für Takt. Du siehst, wo im Stück ihr gerade seid — und ein Klick auf die Bridge lässt den Player dorthin springen.

Das ist der eigentliche Nutzen beim Üben: „Nochmal ab der Bridge" ist ein Klick, nicht dreimal Vorspulen und wieder danebenliegen.

Zwei Wege zum Aufbau

Wichtig dabei: Von Hand ist gleichwertig, nicht der Notbehelf. Üben funktioniert auch ohne MP3, und ein Aufbau, den jemand aus dem Kopf eingetragen hat, ist genauso brauchbar wie ein analysierter.

Teile ändern, ohne neu anzufangen

Abschnitte lassen sich einfügen, verlängern und kürzen — über Knöpfe, nicht über einen zwei Pixel breiten Ziehgriff am Rand. Der Grund ist banal und trotzdem entscheidend: Mit der Gitarre in der Hand trifft man solche Griffe nicht.


Nächste Probe: „Nochmal ab der Bridge." Ein Klick auf den Abschnitt.

Als Nächstes: Das hatte ich mir doch aufgeschrieben