Kniff · Setlisten

Ohne Netz spielen

Nach diesen Schritten liegt alles, was du zum Spielen brauchst, auf dem Gerät — auch wenn im Stadl kein Balken zu holen ist.

Setlist mitnehmen#

Die Setlist öffnen und den Schalter „Offline" umlegen. gig.ly lädt daraufhin alles herunter, was zum Spielen dieser Liste gehört: die Blätter, den Aufbau der Songs, Tempo und Tonart, und deine Notizen zur Liste.

Daneben steht, wie viel das ist. Bei einer Liste mit zwanzig Songs sind das meist ein paar Megabyte — die Blätter machen den Löwenanteil aus.

Aufnahmen einzeln dazunehmen#

Aufnahmen kommen nicht automatisch mit. Eine einzelne Play-Along-Spur ist so groß wie eine ganze Setlist voller Noten; alles mitzunehmen wäre die Regel, die einem im Zug das Datenvolumen leerräumt.

Willst du trotzdem eine bestimmte dabeihaben — die Fassung, zu der du mitspielst, oder den Mitschnitt vom letzten Mal —, markierst du sie an der Datei selbst.

Vor der Abfahrt aktualisieren#

Die Setlist einmal öffnen, solange noch Empfang ist. gig.ly gleicht dann ab, was sich seit dem letzten Mal geändert hat, und zieht nur die neuen Blätter nach. Wer am Vormittag ein neues Lead Sheet hochgeladen hat, ist damit dabei.

Im Stadl#

Aufschlagen und spielen. Setlist, Blatt, Taktraster und der Tempo-Tab arbeiten wie immer — blättern, zoomen, den Abschnitt suchen.

Was ohne Netz nichts ausrichten kann, steht still: Chat, Termine und Roady bleiben grau, bis wieder Empfang da ist. Oben in der Leiste verschwinden die Wege dorthin ganz.

Notizen aufs Blatt#

Deine Striche gehen auch ohne Netz. Der Kringel um den Takt, an dem es letztes Mal geklemmt hat, bleibt auf dem Blatt liegen. Sobald das Gerät wieder Empfang hat, wandert er von allein zu deinen anderen Geräten — du musst nichts abschicken.

Nach dem Gig#

Die Anmeldung hält. Du musst dich nach dem Abend nicht neu einloggen, auch wenn das Handy stundenlang ohne Netz war.

Was du unterwegs geändert hättest — ein Song verschoben, ein Termin zugesagt —, ging nicht: Diese Knöpfe waren grau. Das ist Absicht. Zwei Leute, die dieselbe Setlist offline umsortieren, bekämen beim Wiederkommen ein Durcheinander, das niemand aufräumen will.


Der Keller hat kein Netz. Das Blatt liegt trotzdem da.

Einmal vor der Abfahrt umgelegt, und der Rest des Abends interessiert sich nicht mehr für den Empfang.

Die Geschichte dazu: im Wissensbereich