Der Satz „ich schick's dir nochmal" ist der Grund, warum in jeder Band drei Fassungen derselben Noten unterwegs sind. Am Song gibt es nur eine — und die ist die aktuelle.
Mit Kategorie hochladen#

Die Kategorie ist keine Ordnungsfrage, sie entscheidet über die Funktion. Lead Sheet, Text, Aufnahme, Referenz, Sonstiges.
Ein Lead Sheet landet im Notenständer beim Üben. Eine Aufnahme kann Play-Along werden. Eine Referenz ist das Original zum Reinhören. Wer alles als „Sonstiges" hochlädt, bekommt einen Dateihaufen statt einer App.
Eine neue Fassung darüberlegen#
Neue Noten ersetzen nicht, sie legen sich obendrauf. Lädst du eine neue Fassung derselben Datei hoch, ist sie ab sofort die gültige — und die alte bleibt in der Historie erreichbar.
Am Eintrag steht, wie viele Fassungen es gibt. Das ist der Unterschied zu einem Chatverlauf, in dem die aktuelle Fassung irgendwo zwischen 400 Nachrichten liegt.
Dein Blatt markieren#
Der Stern ist persönlich. Wenn an einem Song drei Lead Sheets hängen — Klavierauszug, Bläsersatz, Akkorde —, markierst du mit dem Stern das, das du brauchst. Danach ist es das, was beim Üben und im Notenständer oben liegt.
Gelb, weil das in gig.ly die Farbe für persönliche Dinge ist. Deine Kollegin markiert sich ein anderes, und keiner steht dem anderen im Weg.
Und die Vertretung#
Der Punkt, an dem sich der Aufwand bezahlt. Wer drei Tage vor dem Gig einspringt, braucht kein Paket per Mail: Am Song hängen Noten, Text, Aufnahme und der Aufbau. Er arbeitet sich selbst ein, und niemand muss erklären, welche Fassung gilt.
Nichts mehr verschicken.
Die Frage „kannst du dem mal alles schicken?" hat sich damit erledigt.