Kniff · Songs

Noten, Text und Aufnahmen

Danach findet jeder sein Material selbst — und zwar die aktuelle Fassung, nicht die vom letzten Sommer.

Der Satz „ich schick's dir nochmal" ist der Grund, warum in jeder Band drei Fassungen derselben Noten unterwegs sind. Am Song gibt es nur eine — und die ist die aktuelle.

Mit Kategorie hochladen#

Dateien am Song, mit Kategorie
Dateien am Song, mit Kategorie

Die Kategorie ist keine Ordnungsfrage, sie entscheidet über die Funktion. Lead Sheet, Text, Aufnahme, Referenz, Sonstiges.

Ein Lead Sheet landet im Notenständer beim Üben. Eine Aufnahme kann Play-Along werden. Eine Referenz ist das Original zum Reinhören. Wer alles als „Sonstiges" hochlädt, bekommt einen Dateihaufen statt einer App.

Deshalb wird die Art gefragt, bevor es losgeht — geraten wird sie nicht. Ein PDF kann ein Notenblatt sein oder eine abgetippte Strophe, und das sieht man ihm nicht an.

Für alle oder nur für dich#

Nach der Art kommt die zweite Frage, und sie steckt in den beiden Knöpfen: „Für alle" legt die Datei ins Material der Band, „Nur für mich" legt sie an denselben Song, aber niemand sonst sieht sie.

Der Normalfall ist „für alle" — deshalb steht er vorn. „Nur für mich" ist für das, was wirklich nur dich angeht: dein Transponat, deine Fingersätze, die Fassung mit deinen Einsätzen darin.

Deine eigenen Dateien tragen in der Liste ein gelbes Zeichen. Gelb ist in gig.ly durchgehend die Farbe für das, was nur dich betrifft.

Eine neue Fassung darüberlegen#

Neue Noten ersetzen nicht, sie legen sich obendrauf. Lädst du eine neue Fassung derselben Datei hoch, ist sie ab sofort die gültige — und die alte bleibt in der Historie erreichbar.

Am Eintrag steht, wie viele Fassungen es gibt. Das ist der Unterschied zu einem Chatverlauf, in dem die aktuelle Fassung irgendwo zwischen 400 Nachrichten liegt.

Dein Blatt markieren#

Der Stern ist persönlich. Wenn an einem Song drei Lead Sheets hängen — Klavierauszug, Bläsersatz, Akkorde —, markierst du mit dem Stern das, das du brauchst. Danach ist es das, was beim Üben und im Notenständer oben liegt.

Gelb, weil das in gig.ly die Farbe für persönliche Dinge ist. Deine Kollegin markiert sich ein anderes, und keiner steht dem anderen im Weg.

Mitten im Üben dazulegen#

Du musst den Übe-Modus nicht verlassen, um ein Blatt nachzureichen. Der Knopf oben trägt den Namen des Blattes, das gerade vor dir liegt. Tipp ihn an, und die Liste klappt auf: alle Blätter dieses Songs, die der Band und deine, jedes mit Stern.

Unten in der Liste steht „Datei hinzufügen". Am Rechner geht es auch schneller: Zieh die Datei einfach auf das Blatt. Die Fläche, auf der dein Material liegt, ist auch die, auf die du neues wirfst.

Auch hier wird erst nach der Art gefragt und dann, für wen sie ist. Danach liegt sie sofort vor dir.

Und die Vertretung#

Der Punkt, an dem sich der Aufwand bezahlt. Wer drei Tage vor dem Gig einspringt, braucht kein Paket per Mail: Am Song hängen Noten, Text, Aufnahme und der Aufbau. Er arbeitet sich selbst ein, und niemand muss erklären, welche Fassung gilt.


Nichts mehr verschicken.

Die Frage „kannst du dem mal alles schicken?" hat sich damit erledigt.

Die Geschichte dazu: im Wissensbereich