In fast jeder Band gibt es diese eine Person. Sie schreibt die Termine ab, tippt die Setlist, sucht die Tonart heraus und fragt am Mittwoch nach, wer am Samstag kann. Niemand hat sie dazu ernannt. Sie hat nur als Erste gemerkt, dass es sonst keiner tut.
Und in fast jeder Band gibt es den Satz, der kommt, sobald jemand vorschlägt, das mal irgendwo zu sammeln:
Ich will keine Projektmanagement-App.
Der Satz hat recht. Nur zielt er auf das falsche Problem.
Das eigentliche Problem ist nicht die Verwaltung
Es ist die Rollenverteilung, die daraus entsteht.
Die üblichen Werkzeuge sind für eine Person gebaut. Einer trägt ein, einer erinnert, einer fragt hinterher. Die anderen sind Empfänger. Das funktioniert in einer Firma, wo jemand dafür bezahlt wird, den Überblick zu haben. In einer Band gibt es diese Stelle nicht — und wer sie trotzdem übernimmt, merkt nach ein paar Wochen, dass sie unbezahlt und undankbar ist.
Dann passiert das, was solche Werkzeuge zuverlässig auslösen: Nach drei Wochen schaut außer der einen Person keiner mehr rein. Die App ist nicht kaputt. Sie hat nur nie mehr als einen Nutzer gehabt.
Und dann wird das Erinnern persönlich
„Hast du schon abgestimmt?“ ist beim ersten Mal eine Frage. Beim dritten Mal ist es ein Vorwurf — obwohl der Wortlaut derselbe ist.
Das liegt nicht am Ton und nicht an der Sache. Es liegt daran, wer fragt: ein Mensch, mit dem man am Freitag im Proberaum steht. Zwischen Menschen, die zusammen Musik machen, ist jede Nachfrage eine kleine soziale Rechnung. Und deshalb stellt man sie irgendwann lieber nicht mehr — und dann fehlt die Setlist eben.
Der Frust entsteht nicht an der Aufgabe. Er entsteht daran, wer sie einfordert.
Was gig.ly anders macht
Zwei Dinge.
Die Erinnerung kommt nicht mehr von einem Bandmitglied. Wer nicht abgestimmt hat, welcher Gig keine Setlist hat, welche Songs noch keiner bewertet hat — danach fragt Roady. Niemand in der Band muss diese Rolle übernehmen, und niemand muss sie ertragen.
Es gibt nichts einzurichten. Jeder Song und jeder Termin hat seinen eigenen Chat, und alles hängt daran: Tonart, Tempo, Besetzung, Noten, Aufnahmen, Aufgaben, Abstimmungen. Die Struktur entsteht aus dem, worüber ihr sowieso redet — nicht aus einem Abend, an dem jemand eine Datenbank füllt.
Der Unterschied ist nicht der Funktionsumfang. Es ist die Frage, wie viele Leute die App am Ende benutzen.
Was es kostet
9,98 € im Monat für die ganze Band, nicht pro Kopf, jederzeit kündbar. Und eine Fassung, die für immer 0 € kostet: 3 Mitglieder, 30 Songs, 3 Termine, Abstimmungen, Metronom und 3 KI-Analysen im Monat — ohne Kreditkarte.
Eine Band anzulegen dauert zwei Minuten. Was du ausfüllst, ist der Bandname.